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News

AR Sandbox

Die AR Sandbox ist fertig!

Unterrichtsvorschläge und Projektideen

Sie finden auf unserer Webseite Materialien und Kommentare zu Lernen dokumentierenKryptografie, Robotik, Paper Circuits, Making mit Calliope und Scratch, Hörspielen und Filme schneiden.

Roberta Regiozentrum Zug

Im Mai 2018 wurde das RRZ Zug eröffnet! Robotik-Schulungen für Einsteiger und Fortgeschrittene sind im Kursprogramm aufgeführt.

Der Downloadbereich für Robotik-Unterrichts-material ist eingerichtet!

WRO 2015

Unser Team "Ägeritalers" erreicht an der WRO in Aarburg den hervorragenden 3. Rang und gewinnt zudem noch den Robot Design Award 2015!

Solargraphie

Das zweite von vier Bildern des Projektes SOLAR-GRAPHIE ist da! Die extreme Langzeit-belichtung zeigt wunderschön die sich ändernde "Bahn" der Sonne am Himmel.

 

Hour of Code

Jeder kann Programmieren lernen! Mit Hour of Code erwirbst du in wenigen Stunden die wichtigsten Grundlagen des Programmierens. Werde Erfinder, Designer und Entwickler einer eigenen Software oder App!

 

EV3

Seit Ende Juni steht der neue Mindstorms EV3 im Projekt Roberta zur Verfügung!

Bauanleitung für Hermetosphären

Alle Materialien, die man für den Bau einer Hermetosphäre benötigt, findet man in einem gewöhnlichen Gartencenter oder Baumarkt. An den Glasbehälter stellen sich keine grossen Ansprüche, es eignen sich von einem Marmeladenglas bis zu einer grossen Mostflasche alle gläsernen Behälter mit Verschluss. Je grösser die Öffnung ist, desto einfacher lässt sich die Hermetosphäre bestücken. Flaschen mit kleinem Hals haben allerdings den Reiz, dass es umso erstaunlicher wirkt, wie die Pflanzen - die nach einiger Zeit die Flasche füllen - da hinein gekommen sind.

Material:

  • Glasbehälter mit Verschluss
  • Pflanzengranulat
  • evtl. verschiedene Sande
  • Zierkies, Steine
  • Aktivkohle (es geht auch ohne)
  • diverse Pflanzen, die hohe Feuchtigkeit vertragen

Befüllen mit Pflanzengranulat

Die erste Schicht Pflanzengranulat sollte mindestens 5cm stark sein, jedoch höchstens ein Fünftel der Gefässhöhe betragen. Diese Schicht bildet das Substrat.

Diese Schicht sollte man mit wenig Aktivkohle dünn bestreuen. Ein Esslöffel reicht völlig aus (bei kleinen Hermetosphären ein Kaffeelöffel).

Bestücken mit Pflanzen

Durch die Öffnung lässt sich die Hermetosphäre jetzt mit Pflanzen bestücken. Ordne die Pflanzen so an, wie du möchtest, achte aber darauf, dass die Pflanzen nicht schon zu Beginn die Glaswände berühren. Die Pflanzen werden später wachsen und brauchen dazu. etwas Platz.

Auffüllen der Zwischenräume mit Pflanzengranulat.

Den Raum zwischen den Wurzelballen der Pflanzen füllst du am Besten mit Pflanzengranulat aus. Sehr hilfreich ist hierbei ein Trichter (evtl. verlängert mit einem kurzen Stück Pool-Schlauch).

Mit dem Schlauch lässt sich das Pflanzengranulat einfach und gezielt an die Stelle bringen, wo es hin soll.

 

Zum Schluss sollen alle Wurzelballen gut in Pflanzengranulat einbettet sein.

Gestalten mit Zierkies, Steinen und Moos

Mit derselben Methode (Trichter, Schlauch) kannst du jetzt das Kies und die Steine einfüllen. Kleine Moosstücke zwischen den Pflanzen und Steinen geben deiner Hermetosphäre noch einen "wilden", natürlichen Touch.

Bewässern

Die Pflanzen in der Hermetosphäre benötigen sehr wenig Wasser. Die Füllmenge hängt natürlich vom Volumen des Gefässes und der Menge an Substrat ab. Am Boden des Glases sollte sich allerhöchstens minimal etwas Wasser stauen, ein dünner Film. Wenn du das Gefäss leicht kippst und sich an der unteren Kante mehr Wasser sammelt, ist bereits zu viel Feuchtigkeit im Glas. 

Tipp: Nachgiessen ist einfacher als Wasser durch Verdunstung zu entfernen.

 

So oder so empfiehlt es sich, die Hermetosphäre 1-2 Wochen offen stehen zu lassen, damit die Pflanzen "Wurzeln schlagen" können.

Die Wassermenge darf gerne auch vor Verschliessen des Gefässes noch "feinjustiert" werden. Am Anfang solltest du deine Hermetosphäre noch täglich beobachten. Wenn alles stimmt, sollte sich in der Nacht das Glas teilweise von innen beschlagen (auf der kühleren Seite, z.B. gegen das Fenster hin). Das ist vollkommen in Ordnung und muss so sein!

Eine sorgfältig eingependelte Hermetosphäre lässt sich über mehrere Jahre völlig "wartungsfrei" halten.

Viel Spass beim Beobachten und Geniessen deiner Hermetosphäre!

Tierische Bewohner

Manchmal geraten kleine Tiere "aus Versehen" in eine Hermetosphäre. Springschwänze beispielsweise kommen von Natur aus in der Erde von Zimmerpflanzen vor. In der Regel sind diese kleinen Bewohner aber eher nützlich als schädlich! 

Bei sehr grossen Hermetoshären (> 20 Liter) lohnt es sich sogar, diese kleinen Krabbeltiere künstlich anzusiedeln, da sie eine wichtige Rolle bei der Zersetzung von totem Pflanzenmaterial spielen.

Falls du planst, Asseln oder Springschwänze in deiner Hermetosphäre leben zu lassen, warte damit, bis du diese korrekt "eingestellt" hast. Wenn das Substrat in der Hermetosphäre viel zu feucht ist und dadurch das "Klima" kippt, kommt es in deiner kleinen Welt zu einem "Massensterben".

Weisse Asseln 

Weisse Asseln (Trichorhina tomentosa)

Die Gesundheitspolizei für Hermetosphäre!

Die weisse Assel ist eine nur ca. 4 mm große Asselnart, die aus tropischen Waldböden bekannt ist. Weisse Asseln können daher weder Trockenheit noch kalte Temperaturen ertragen. Diese Insekten werden nicht nur als Futtertiere sondern auch als Gesundheitspolizei in tropischen Terrarien eingesetzt. Die Tiere vermehren sich in feuchtwarmer Erde von selbst und vertilgen neben verendeten Futtertieren auch Pflanzenreste oder vermoderndes Holz. In einer Hermetosphäre sind weisse Asseln somit sehr nützliche Helfer, und sollten nicht fehlen, auch wenn sie dort nicht als Futtertiere verwendet werden.

Springschwänze

Springschwänze (Collembola) gehören wie Krebse, Spinnen und Insekten zu den Gliederfüßern (Arthropoda). Weltweit sind etwa 9.000 verschiedene Arten bekannt. Springschwänze gelten als die am häufigsten vorkommenden Sechsfüßer und sind nach den Milben die größte im Erdboden lebende Tiergruppe.

Je nach Art ernähren sich Springschwänze durch kauen und beissen oder stechen und saugen. Mit ihren Mundwerkzeugen zersetzen sie abgestorbene organische Substanzen und Pilze. Deshalb zählen Springschwänze zu den wichtigsten Verwertern im Ökosystem des Bodens.

Nur die wenigsten Springschwänze verwenden zur Atmung ein Tracheensystem, wie es für Insekten typisch ist. Stattdessen atmen die Tiere hauptsächlich über ihre dünne Haut. Collembolen werden in der Regel zwischen sechs und zwölf Monate alt. In dieser Zeit häuten sich die meisten Arten bis zu 40 Mal. Nach etwa fünf bis acht Häutungen sind Springschwänze geschlechtsreif. Abhängig vom Alter und dem Allgemeinzustand legt das Weibchen einige hundert Eier in ihrem Leben. Dies geschieht als Einzelablage oder in Form von Eigelegen.

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